Graphic Novels

 

Der Begriff Graphic Novel wurde zunächst in den USA eingeführt, um komplexer erzählte Comic-Romane von den Comic-Heften der Zeitungskioske zu unterscheiden. Damit sollten sie auch für den Buchhandel salonfähig gemacht werden. Mit der gleichen Intention wurde der Begriff auch in Europa übernommen. Es gibt Comic-Zeichner (z.B. Ralf König), die diese Bezeichnung grundsätzlich, aber auch speziell für ihr Werk ablehnen. Sie bleiben bei der Bezeichnung Comic für alle Produkte, die Geschichten in Bildern (Panels) verbunden mit Blocktexten, Sprech- und Denkblasen sowie Symbolen erzählen, egal, wie lang diese Geschichten sind oder ob es sich um Literatur-Adaptionen oder neu erfundene Geschichten handelt.

 

Bei den von der Fachkommission begutachteten Graphic Novels handelt es sich um Literatur-Adaptionen. Unsere Intention ist es zu prüfen, ob sie für den Einsatz in Klassen mit leseschwachen hörgeschädigten Schüler/innen geeignet sind bzw. ob sich Original und Comic-Adaption parallel im Unterricht einsetzen lassen.

 

München, im November 2012

Dr. Renate Poppendieker

Einzelne Graphic Novels

Das Leben von Anne Frank - Eine grafische Biografie

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Kinderland (Verlag Reprodukt)

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