Kurzstreckenleser

aus der Serie Texte.Medien des Schroedel Verlags

 

Jugendbücher mit Aufgabenanregungen und Anhang


Hg. Ingrid Hintz

 

ab 5,95 €

Das Konzept der laufend erweiterten Reihe wird auf der Webseite des Schroedel-Verlages so beschrieben:


„Die Bücher für Kurzstreckenleser in der Reihe Texte.Medien wenden sich vor allem an diejenigen Schülerinnen und Schüler, die man als Nicht-Leser, Ungern-Leser oder Wenig-Leser bezeichnen kann, und an manche Jugendliche mit Migrationshintergrund, bei denen das Lesen von Büchern aufgrund von Sprachbarrieren eine besondere Herausforderung darstellt.

Es handelt sich bei dieser Reihe um Bücher mit einer hohen literarischen Qualität, die von namhaften Autorinnen und Autoren geschrieben worden sind:
- mit altersgemäß ausgestalteten Handlungssträngen und Problemfeldern,
- mit lebensnah konturierten Buchfiguren, die eine Identifikation oder Distanzierung ermöglichen,
- mit einer übersichtlichen Figuren-, Raum- und Zeitgestaltung,
- mit einem Buchanfang, der die Leserinnen und Leser sofort in das Buch „hineinzieht“,
- mit einem überschaubaren Textumfang von ca. 100 - 140 Seiten,
- mit einem aufgelockerten Druckbild mit größerer, gut lesbarer Schrift,
- mit Illustrationen, die den Buchinhalt veranschaulichen und zur Vorstellungsbildung anregen,
- mit Aufgabenanregungen zur Auseinandersetzung mit dem Gelesenen direkt im Buchtext,
- mit einem Anhang mit weiteren Texten und Aufgaben zum jeweiligen Themenfeld.“

 

Als optische Lesehilfe sind die Zeilen in Fünfer-Schritten nummeriert. Die Zeilenlänge ist in der Regel an die Sinnstruktur des Textes angepasst, was die Lesbarkeit der Texte für Schüler mit einer geringen sprachlichen Merkfähigkeit erhöht. So  beginnt ein neuer Satz oder ein Nebensatz fast immer mit einer neuen Zeile. 

Die Bücher aus dieser Reihe stammen von verschiedenen Autoren, die trotz der aufgeführten Erleichterungen und Kürze der Texte einen eigenen Erzählstil verfolgen. Die Werke sind deshalb auch unterschiedlich anspruchsvoll: Wechselnde Erzählperspektiven, fehlende Sprecherangaben,  rhetorische Figuren oder eine Vielzahl von ungewöhnlichen Vokabeln erschweren bei einigen Texten die Sinnentnahme und könnten für hörgeschädigte Schüler mit einer geringen Deutschkompetenz Hürden darstellen, die die Lesefreude einschränken. Deshalb sollte man bei der Lektüreauswahl für die jeweilige Lerngruppe sich nicht nur auf den Klappentext verlassen, sondern auf jeden Fall zuvor auch einige Seiten selbst lesen.

In der folgenden Liste sind beispielhaft einzelne Bücher aus dieser Reihe aufgeführt. Es wird dabei auf Besonderheiten des einzelnen Bandes eingegangen und eine Stellungnahme hinterlegt.


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