Fachkommission Lehr- und Lernmittel für den Unterricht Hörgeschädigter an Schulen für Hörgeschädigte und an allgemeinen Schulen

 

Gateway von Oticon


Päd-Akustik-Beratungsprogramm der Firma „Oticon

 

Die CD-ROM kann auf Anfrage bei „Oticon“ kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

 

Anforderungen (Stand 2011):
CD-ROM-/DVD-Laufwerk
Windows XP SP2, Windows Vista
Festplatte: 2 GB frei
Videokarte
Soundkarte
Passive Lautsprecher

 

Das vorgestellte Päd-Akustik-Beratungsprogramm ist ein Modul der Gateway-Software der Firma Oticon, mit deren Hilfe Klienten einerseits beraten und andererseits die Produktpalette der Firma vorgestellt bekommen.  Zielgruppe des multimedialen Päd-Akustik-Moduls  sind vor allem Eltern und Angehörige hörgeschädigter Kinder, aber auch Erzieher und Lehrer.


Die CD ist in fünf Hauptkapitel gegliedert:

  • Das Ohr (audio-visuelle, teilweise animierte  Darstellung zum Aufbau und der Funktionsweise des Ohres; Unterscheidung von Arten der Hörschädigung)
  • Sprechen lernen (altersgemäße Sprachentwicklung und ihre Förderung)
  • Hörtests (Übersicht über mögliche  Hörtests im Kindesalter)
  • Wie ihr Kind hört (Eingabe eines realen Audiogrammes und die Auswirkungen auf das Hören in unterschiedlichen Situationen)
  • Technische Hilfsmittel (Hörgeräte; FM-Anlagen; CI)

Die CD besticht durch Übersichtlichkeit und Klarheit in der Darstellung: Die Texte sind sehr kurz und die Grafiken und Fotos ansprechend. Sie ist vor allem eine ideale Grundlage, um ein von einem Fachmann geführtes Beratungsgespräch zu strukturieren. Für den Gesprächsführenden gibt es auf jeder Seite einen ausklappbaren Infokasten, der die wesentlichen Aspekte des ausgewählten Menüpunktes erläutert.


Das Kapitel Wie Ihr Kind hört erscheint für die Beratung, insbesondere im Gemeinsamen Unterricht,  als das wichtigste, da hier die  Auswirkungen des unsichtbaren Hörverlustes am konkreten Schüler „sichtbar“ gemacht werden können. In der Praxis hat sich gezeigt, dass das Vorspielen der Klangbeispiele mit simuliertem Hörverlust die Lehrer nachhaltig für die Bedürfnisse des hörgeschädigten Schülers sensibilisieren kann.

 

Trier, im April 2012

Kathleen Wengler

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