Fachkommission Lehr- und Lernmittel für den Unterricht Hörgeschädigter an Schulen für Hörgeschädigte und an allgemeinen Schulen

Der Metallhai

 

nach einer Geschichte von Sascha Dinter, 6s

 

Animationsfilm auf DVD mit Untertiteln und Gebärdensprache, ca. 8min

 

Gewinner mehrerer Preise                                                          

 

Bamberg 2004

Cover der DVD

Herausgeber:

 

AG Schulfilm (Lerchenfilm)

Von-Lerchenfeld-Schule
Förderzentrum Förderschwerpunkt Hören


Oberer Stephansberg 44
96049 Bamberg

 

6.- € zuzüglich Versandkosten

 

sofaschuelerfirma.npage.de

„Das Riesenarschloch bekommt von seinem Boss den Auftrag, einen Metallhai zu bauen und die goldene Stadt zu finden. Nach einem Jahr ist der Metallhai fertig, und die Fahrt kann losgehen. Kann das Riesenarschloch den Auftrag erfüllen?“ (aus dem Covertext)
Der Hauptheld und seine Hundertmann-Crew entdecken mit ihrem U-Boot (dem Metallhai) die goldene Stadt auf dem Meeresgrund. Die Ratten, die mit an Bord sind (Sabotage!), zerbeißen jedoch wichtige elektrische Kabel. Der Metallhai sinkt daraufhin und es gibt nur wenige Überlebende. Die goldene Stadt bleibt weiter nur ein Mythos.

 

Die grafische Gestaltung der Animation ist sehr gelungen, vor allem wenn bedacht wird, dass es sich um Schülerarbeiten handelt.

Die Handlung des Films, erdacht von einem Sechstklässler, ist skurril, nicht immer logisch und von sehr derber Ausdrucksweise. Sie scheint von einer kindlichen Faszination für das kriminelle Milieu durchdrungen. Deshalb bedarf es einer genauen Vorüberlegung, ob und wenn ja, in welchem Kontext dieser Film im Unterricht eingesetzt werden soll.

 

Praktische Erfahrungen:


Der Film lebt stark von den eingesetzten Geräuschen - ohne Geräusche kann man der Handlung schlechter folgen. Ältere gehörlose Schüler, die sich den Film anschauten, fanden ihn unverständlich und langweilig. Einige Kollegen lehnten die Vorführung vor Schülern ab, da sie die Verwendung der vielen Kraftausdrücke (in Wort und Gebärde) inakzeptabel fanden.

 

München, im November 2012
Kathleen Wengler

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