Fachkommission Lehr- und Lernmittel für den Unterricht Hörgeschädigter an Schulen für Hörgeschädigte und an allgemeinen Schulen

 

Otto spielt

Titelbild des Buches

 

Idee &Texte: Birgit Butz & Anna-Kristina Mohos

Illustration & Layout: Kata Pap

Pappbilderbuch

Altersempfehlung: 9+ Monate

ISBN: 978-3-00-049298-3


Verlag Kindergebärden Butz & Mohos GbR

Potsdam, 2015

 www.kindergebärden.de

 € 8,95



Das kleine Pappbilderbuch zeigt auf fünf Doppelseiten einen Ausschnitt aus dem Alltagsleben des kleinen Otto. Es wird beschrieben was, wo und mit wem Otto gerne spielt: beispielsweise im Garten, mit seiner Puppe, mit Mama usw. Die Spielsituationen sind sehr alltäglich und entsprechen der Lebenswelt der kleinen Betrachter.

 

Auf jeder Seite ist neben einer großen, farbenfrohen und nicht überfrachteten Illustration ein kurzer Text zu lesen, dessen Kernbegriffe am rechten Bildrand durch drei kleine Gebärden visualisiert werden. Die Gebärden sind auf weißem Untergrund mit sehr eindeutigen und klaren Zeichnungen verdeutlicht. Die in die Bilder eingearbeiteten Pfeile zur Kennzeichnung des Bewegungsablaufes dienen der Unterstützung für die Vorleser.

 

Der Text ist - der Zielgruppe gemäß -  in einfachen, kurzen Sätzen gehalten. Oft kehren die Satzstrukturen auf mehreren Doppelseiten wieder. Zusätzlich ist in jeden Text eine kleine wörtliche Rede mit zum Teil lautmalerischem Inhalt integriert. Die Parallelen im Textaufbau sind sehr einprägsam und können Kinder zum Miterzählen und Nachahmen anregen.

 

Sowohl die Lautsprache als auch die Gebärden werden in diesem Büchlein in altersgerechter Dosierung dargeboten. Die Illustrationen sind ansprechend gestaltet und bieten durch den Lebensweltbezug gute Kommunikationsanlässe.

 

Das Bilderbüchlein ist sicher eine Bereicherung im Bücherregal von Kleinkindern mit und ohne Hörbeeinträchtigung und kann auch in der Frühförderung hervorragend eingesetzt werden. Das Buch bietet eine altersgemäße Hinführung in beide Kommunikationssysteme ohne dabei den Unterhaltungsaspekt zu vernachlässigen.

 

 

München, im Mai 2016

Noëlle M. Soerensen

 

Zurück