Fachkommission Lehr- und Lernmittel für den Unterricht Hörgeschädigter an Schulen für Hörgeschädigte und an allgemeinen Schulen

Rosarah


DVD (Film 14 min)

Eine Gemeinschaftsproduktion der S.o.f.a. – Schülerfirma
und der AG – Schulfilm (Lerchenfilm)

 

Bamberg 2007

Cover der DVD

Herausgeber:

 

S.o.f.a. - Schülerfirma und AG Schulfilm (Lerchenfilm)

Von-Lerchenfeld-Schule
Förderzentrum Förderschwerpunkt Hören


Oberer Stephansberg 44
96049 Bamberg

 

8.- € zuzüglich Versandkosten

 

sofaschuelerfirma.npage.de

Sarah, ein gehörloses Mädchen, und Toby, ein hörender Junge, stoßen am Bahnhof in Eile zusammen. Sarahs Schulhefte fallen herunter und Toby hilft ihr beim Einsammeln. Das Mädchen gefällt ihm. Er würde gerne mehr von ihr erfahren, aber sie hat es eilig und ist ganz schnell verschwunden. Dabei vergisst sie einen sehr auffälligen rosafarbenen Stift.

Toby nimmt den Stift mit und weil er Sarah gerne wiedersehen möchte, hängt er am ganzen Bahnhof Zettel aus, auf denen er die Besitzerin des Stiftes bittet, sich bei ihm zu melden. Er gibt aber nur seine Festnetznummer an und so hat Sarah, die den Zettel liest, keine Möglichkeit, ihn anzurufen.

Durch einen Zufall begegnen sich die beiden aber noch einmal im Kino. Jetzt erfährt Toby von Sarahs Gehörlosigkeit. Trotzdem möchte er sie näher kennenlernen. Und auch Sarah zeigt sich aufgeschlossen und geht, trotz der Bedenken ihres Bruders, gerne mit ihm zusammen in den Kinofilm.

 

Der Film Rosarah möchte die Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Hörenden und Gehörlosen thematisieren. Da aber Sarah und Toby nur kurz zu Beginn des Films und dann wieder ganz am Ende aufeinander treffen, wird dieser Schwerpunkt nicht sehr deutlich. Auch Sarahs fehlende Möglichkeit, sich auf einem Festnetztelefon zu melden, kann man nur anhand ihrer Enttäuschung, als sie den Zettel findet, erahnen.

 

Der Film ist professionell gedreht und geschnitten. Die Lautsprache wird Wort für Wort in Untertitel umgesetzt, die kurze Gebärdenszene zwischen Sarah und ihrem Bruder am Schluss ebenfalls in Untertiteln verschriftet.

 

Zusätzlich zum Film findet man auf der DVD einen ausführlichen Making-of-Teil, in dem die Entstehung der einzelnen Szenen genau dokumentiert wird. Außerdem gibt es kurze Interviews mit den Schülern, die an dem Film beteiligt waren.

 

Der Film kann als Einstieg in die Thematik Kommunikation zwischen hörenden und gehörlosen Jugendlichen im Unterricht Verwendung finden. Für eine vertiefte Bearbeitung ist jedoch weiteres Material notwendig.

 

München, im November 2012
Ulrike Schmid

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